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gehindert wird. Durch Einführung der engen, russischenEssen ist es schon an sich leichter thunlich geworden, anjeden Schornstein nur eine Feuerung zu verweisen. Sollenmehrere Schornsteine auf dem Dachboden zusammengeführtwerden, um in einen Essenkopf auszugehen, so schleiftman sie gewöhnlich, d. h. man legt sie schräg auf hölzer-ne Unterlagen, wobei von Rechts wegen diese Unterlagenvon starkem Balkenholz gefertigt und dann mit einer vollenLage Backsteine belegt werden. Allein weit zweckmäßigerist es, solche Schornsteine zusammenzuwölben; sie wer-den dadurch nicht nur fester und feuersicherer, sondern eslassen sich auch auf diese Art die scharfen Ecken vermeiden,welche das Reinigen so sehr hindern. Uebrigens ist dasSchleifen oder Wölben, also überhaupt dieschräge Führungder Schornsteine, an und für sich dem Auge nicht hinder-lich, aber es ist dasselbe auch umgekehrt keineswegs nöthigzur Beförderung des Zuaes, zumal, wenn man engeEssen anlegt.
Neuerlich hat man es meistens zweckmäßig gefunden,die Schornsteine zwar dicyt über dem Dachforst, in welchemsie münden, aushören zu lassen und sie dabei nur miteinem Kranz von Sandstein oder Eisenblech zu verwahren,allein ihnen gleichzeitig gegen Schnee und Regen einenHut zu geben, damit nicht zu bald eine, für den schnellenAbzug des Rauchs hinderliche Erkaltung der Schornstein-wände eintreten könne. Auch wird durch einen solchenHut das freie Hereinstoßen des Windes verhindert, zumal,wenn man an den vier Seiten des Hutes und der Wändenoch besonders kleine feststehende, aber schräg liegende Ja-lousie-Lädchen anbringt.