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1 (1842) (1842)
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Hufeisen zu schätzen, und in England scheinen im zwölftenJahrhundertc die Hufschmiede sogar schon unter einer be-sondern Aufsicht gestanden zu haben*).

Seitdem ward nun auch das Beschlagen der Pferde,Maulthiere u. s. w. immer üblicher; man lernte die Huf-eisen immer besser der natürlichen Gestaltung des Hufsaccommodiren, und die Hufschmiede begannen auch, sichmit um die Behandlung kranker Pferde zu kümmern;während zugleich bei den Reiter-Regimentern eigene Fahnen-schmiede angestellt wurden, und zur Ausübung ihrer Pro-fession kunstgerechte Anleitung erhielten.

In neuester Zeit aber ward sogar die Kunst erfunden,den Hufbeschlag ohne die bisher üblichen Zwangsmittel derNothstalle u. s. w. zu bewirken, und namentlich machtesich der österreichische Rittmeister Balassa in dieser Rück-sicht allgemein berühmt, da er durch langjähriges Studiumder geistigen Eigenthümlichkeit des Pferdes und seiner Ge-wöhnung an menschliche Auctorität sich eine große Fertigkeitdarin erworben halte, auch höchst hartnäckige und verzogenePferde -mit sanften Mitteln dahin zu bringen, daß sie denHufbeschlag ruhig duldeten; wodurch die früher bei ange-wendetem Zwang stets mehr oder weniger hervortretendeGefahr fast ganz bei Seite geschoben ward. Auch ertheilteer an mehreren Orten förmlichen Unterricht in dieser Kunst,und hat sich in einer eigenen, interessanten Schrift näherhierüber ausgesprochen**).

*) Vergl. Beckmann, a, a. O., Bd. III. S. 153 u. f.

Vergl. Balassa: Der Hufbeschlag ohne Zwang. Nachrationellen, ans der Psychologie des Pferdes geschöpften Grund-sätzen. Mit 6 Steintafeln. Wien, 1828. 8. Auch B a ch'S Hnfbeschlagohne Zwang, Dresden, 1834. 8., gehört hierher.