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1 (1842) (1842)
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einem wirklichen Webestuhl die Rede war, sondern eineinfacher Rahmen mit einigen Balancir-Hölzern unddem Webeschisfchen zu der ältesten Art von Webereijedenfalls genügte; wie bieß aus der noch heut zu Tagevorkommenden, ähnlichen Verfahrungsweise einiger indischenund afrikanischen Völker mit ziemlicher Gewißheit gefolgertwerden kann. Die Weberei mit Kette und Einschlag, alsStutzpunkt der ganzen Webekunst überhaupt, war auch beiso einfachen Hülfsmitteln schon möglich.

Daß man sich schon im höchsten Altcrthume auf man-cherlei Arten von Weberei verstand, läßt sich durch Zeug-nisse jeder Art außer Zweifel setzen. So erwiederte z. B.Abraham, als er die Beute ausschlug, welche ihm der Kö-nig von Sodom anbot, er wolle gar nichts annehmen,vom Wirker-Faden an bis zum Schuhriemen. Auch erzähltMoses, Abimelech habe der Sarah einen Schleier geschenkt,und Jacob habe seinem Sohne Joseph einen gewebten Rockmit vielfarbigen Streifen gegeben. Nicht weniger ist beimHieb die Rede von der Wcbearbeit der Weiber *).

Manches bei dem technischen Verfahren in der Webereiwar aber freilich in der frühesten Zeit wesentlich anders,als später. Unter andern wurden ehemals die Zeuge vonoben nach unten gewebt, bis später die umgekehrte, beque-mere Weise aufkam, und namentlich auch das Sitzen beider Webearbeit gebräuchlich ward.

Nächst der Schaaswolle scheint man auch die Baum-wolle schon sehr zeitig zu Geweben angewendet zu haben,und es ist nicht ganz unwahrscheinlich, daß das, von denalchn Schriftstellern Byssus genannte Material, wirklich

*) Vergl. I B. Mos. 14, 23. 20, I». 37, 3. und Hieb 7,0.