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1 (1842) (1842)
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ist sehr heiß, so daß selbst im Winter die Arbeiter halbnacktgehen; arme Leute graben dort im Winter, um sich zuerwarmen, ohngefähr einen Fuß tiefe Löcher in den Sand,setzen sich um dieselben und zünden das Gas mit brennen-dem Stroh an.

Wer zuerst den Erdbohrer zu Eröffnung von Bohr-brunnen angewandt hat, scheint unbekannt zu seyn; dochgiebt Namazzini in einem Werke, welches IK9I erschien,an, daß diese Kunst am frühesten in der Umgegend vonModena ausgeübt worden ist. Von da ist sie durchDominico Cassini, der von Ludwig XIV. aus Italien anseinen Hof berufen und hier zum Mitglieds der Akademieder Wissenschaften ernannt wurde, nach Frankreich ge-kommen. Hier wurden die meisten Versuche zur Aussu-chung von aufsteigenden Quellen in dem Departement derMeerenge von Calais und vorzüglich in der Grafschaft Ar-tois gemacht, woher auch die Bohrbrunnen, wie wir schonoben bemerkten, ihren Namen erhielten. Seitdem hatman dort eine ebenso ausgedehnte, als glückliche Anwen-dung von ihnen gemacht. Von dort aus sind diese Brun-nen auch in anderen Theilen von Frankreich eingeführt wor-den, indeß im Ganzen doch viel seltener, als man es nachihrem anerkannten Nutzen und der zu ihrer Anlegung ge-eigneten Beschaffenheit dieser Gegenden hätte erwarten sol-len! vielleicht nur, weil man die Möglichkeit scheuete, un-vorhergesehene innere Hindernisse durch längere Ausdauerüberwinde?? zu müssen.

Später verbreitete sich die Kunst des Brunnenbohrensauch in Deutschland, England und Nordamerika. InEngland sind diese Bohrbrunnen sehr häufig, wozu vorzüg-lich der Umstand Anlaß gab, daß die früher gebräuchlichen