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Salzbrunnen bohrt, so findet man gewöhnlich in einer Tiefevon ivovFuß ein harziges Oet, welches im Wasser brennt;von diesem Oel sammelt man täglich 40» bis 5l>(> Pfund.Die Chinesen benutzen es zur Beleuchtung unter Wasserwenn sie nämlich das Kostbarste aus den Schissen, dieuntergegangen sind, von dem Meeresgrund heraufholenwollen, indem sie einen Stein in dieses Oel tauchen, esanzünden und dann den Stein ins Wasser Werfens?).
In einem Thale von Psvliaon-Psiii^ befinden sich nachden Angaben des Missionärs Jmbert vier solche Brunnen,welche eine große Menge Feuer und keine Soole liefern,obgleich sie früher Soole enthielten. Einen dieser Brunnenhat man bis aus 3000 Fuß Tiefe gegraben, um die Sooledaselbst wiederzufinden, aber vergeblich. Es drang plötzlicheine ungeheuere Luftfäule hervor, welche sich in zahlloseschwärzliche Theilchen auflöste; sie glich nicht dem Rauche,sondern dem Dunste eines glühenden Ofens und entwichmit einem Brausen und abscheulichen Schnarchen, welchesman sehr weit hörte. Man hat aus Furcht, das Gas möchtesich entzünden, was auch im August 1817 geschah, dieOeffnung mit einem behauenen Steine von 6 bis 9 FußHöhe verschlossen. An den Seiten dieses Brunnens sindeinen Fuß hoch über der Erde vier außerordentlich großeBambusröhren angebracht, welche die heiße Lust unter die Sie-depfannen leiten und es werden an diesem einzigen Brun-nen gegen 30V Pfannen zum Sieden gebracht. Außerdemgebraucht man das übrige Gas, um die Straßen, Hallenund Werkstätten mittelst BambuSröhren zu erleuchten, undes muß, weil man noch nicht alles Gas verbrauchen kann,der Ueberschuß über die Umgebung der Saline durch eineRöhre hinausgeleitct werden. Die Bodenfläche des Hofes