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1 (1842) (1842)
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Brunnen ein sehr schlechtes, durch verschiedene Substanzenverunreinigtes Wasser geben, wahrend man aus den Bohr-brunnen das schönste Wasser gewinnt. Neuere in Deutsch-land gebohrte Brunnen befinden sich namentlich in Heil-bronn, Erlangen, Nürnberg, Crailsheim, bei Wien, (vondenen einige schon über hundert Jahre alt sein sollen,) zuLangenbrückcn in Baden, bei Stuttgart, in Würzburgund an verschiedenen andern Orten. Der erste Brunnendieser Art im Königreiche Sachsen wurde im Jahre 1831zu Reibersdorf in der Oberlausitz von dem gräflichEinsiedelschen Wirthschaftssecretair Blume angelegt; wor-auf dann in mehreren Gegenden unseres Vaterlandes, wiez..B. in Leipzig und im Erzgebirge, ahnliche Anlagen nach-folgten.

Die größere Verbreitung der artesischen Brunnen isthauptsächlich eine Folge des Umstandcs, daß man in neuererZeit die vielfache und außerordentliche Nützlichkeit derselbenin technischer Beziehung erkannt hat. Anfanglich legte mansie vorzüglich zur Benutzung für den Ackerbau und zurBewässerung von Wiesen an, oder auch um dadurch diezur Fabrikation des Salzes nothwendige Soolc zu erhal-ten. In neuerer Zeit aber hat man das Wasser derselbenals bewegende Kraft zum Treiben von Maschinen zu benutzenbegonnen. Uebrigens besitzt das Wasser dieser Brunneneine im Winter und Sommer sich gleichbleibende Tempe-ratur von 9 bis 12° R- und dieser Umstand gab demTechniker Bruckmann Veranlassung, damit im Winter,während einer Temperatur von — 25° R., einen Raum von82,800 Cubikfuß zu hcitzen, so daß derselbe eine Tempe-ratur von -s- 4° erhielt. Er schlug auch vor, dasselbe zubenutzen, um im Winter die Gartenpflanzen vor dem Froste