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noch keineswegs so weit gebracht, als gegenwärtig; indessenlassen sich die einzelnen Zeitperioden für den Srufengangder Vervollkommnung in der Glasfabrikation nicht so genauangeben, wie bei andern Zweigen der technischen Produktion;besonders deshalb nicht, weil die Glasfabrikanten von jeherVieles von ihren Gewerbskenntnissen als Geheimniß zu be-handeln und fortzupflanzen gewohnt gewesen sind.
Wie aufmerksam aber auch schon die altern Glasfabri-kanten dabei selbst auf Kleinigkeiten gewesen sind, dafürliefern die sogenannten Springglaser oder Glastro-pfen einen Beweis.
Alles plötzlich kalt gewordene Glas ist spröde, und zer-bricht bei der geringsten Erschütterung. Deshalb hat manauf den Glashütten von jeher dicht bei dem Schmelz - oderWerkosen einen besondern Kühlofen angebracht. Der Zu-fall konnte es leicht bewirken, daß man einen Tropfen ge-schmolzenen, noch flüssigen Glases in ein Gefäß mit Was-ser fallen ließ; und die besondere Eigenthümlichkeit dieserGlastropfen begann schon seit der Mitte des siebenzehntenJahrhunderts Aufmerksamkeit zu erregen. Damals wardman nämlich gewahr, daß diese Glastropfen am dickenEnde viele Gewalt, auch sogar einen harten Schlag aus-halten können, während sie sogleich zum feinsten Staubezerspringen, sobald man am dünnen Ende auch nur dasgeringste Stückchen abbricht. Nach dem Berichte des Fran-zosen Monconys wurden bereits im Jahre 1656 zu ParisAnd London Versuche mit diesen Glastropfen angestellt, undim Jahre 1695 ließ der Subrcctor der Domschule zu Bre-men, Johann Christian Schulenburg, daselbst eine eigenekleine Abhandlung über die Eigenschaften der Springgläserdrucken, wo er S. II sagt, daß die erwähnte Eigenschaft