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1 (1842) (1842)
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Nachdem sie einmal erfunden war, bildete sich die Kunstder Glasfärbung immer weiter aus; auch abgesehn davon,daß die Glasmalerei, von welcher in einem andern Aufsatzebesonders die Rede seyn soll, eine große Stütze in ebendieser Goldtinctur fand.

In welchem Verhaltnisse zu der so weit getriebenenKunst der Glasfärbung die übrigen Operationen der Glas-fabrikation schon in früherer Zeit fortgebildet wurden, läßtsich nicht bestimmt ausmittcln. Bekanntlich wird jetzt dienach ihren Elementarbestandlheilen aus Sand, Asche undSalz zusammengesetzte Glassritte im Calcinir.fen ausge-brannt und ausgeglüht, damit die Kohlensäure, die aufdem Glasflusse Blasen bewirken würde, daraus entweiche;sodann wird sie in besondern Schmelztigeln (Häfen) in denGlas- oder Schmelzofen gebracht und in Fluß gesetzt; woraufman mit besonders eingerichteten Pfeifen durch kunstgerech-tes Blasen allerlei Gefäße daraus formt und diese dann zurAbkühlung in den Kühlofcn bringt. Das sogenannte Ta-fel glas aber wird noch besonders in den Strcckofen ge-bracht und dort zu glatten Tafeln ausgebreitet. Das ge-meine, grünschwarze Glas steht auf der untersten Stufedes Werthes; sodann folgt das weiße Glas, und auf diesesdas mit besonderer Aufmerksamkeit zu bereitende Krystall-glas. Noch mehr technische Genauigkeit erfordern die Spie-gelgläser, von deren Bereitung jedoch später in einem eige-nen Aufsatze gehandelt werden soll. Daß nicht die ganzetechnische Behandlung des Glases, so wie sie jetzt auf denbesten Glashütten Englands, Frankreichs und Böhmenseingeführt ist, schon in alten Zeiten üblich war, läßt sichmit ziemlicher Sicherheit annehmen; namentlich hatte manes ehemals in der Herstellung eines ganz reinen Glasflusses