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1 (1842) (1842)
Entstehung
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IX

Die Erfindung des GlaseS.

Wer die Kunstfertigkeit erwagt, welche sich an den sohöchst mannigfaltigen Producten unserer jetzigen Glashüttenoffenbart, könnte leicht auf den Gedanken kommen, dieursprüngliche Glasmasse selbst für ein Kunstproduct zu hal-ten- Gleichwohl ist diese Glasmasse ein natürliches Pro-duct, dessen Erzeugung nur durch die Kunst befördert wird,wahrend man zugleich dieses ursprüngliche Krystall durchkünstliche Zusätze schmelzbar macht und ihm dann willkühr-liche Formen giebt. Eben dieser Zusätze wegen kommt so-gar das künstlich erzeugte Glas dem natürlichen Krystallan Durchsichtigkeit, Glanz und Klarheit nicht gleich; auchist es mit der Länge der Zeit der Verwitterung ausgesetzt:indessen werden diese Mängel durch die Möglichkeit, der inFluß gebrachten Glasmasse beliebige Gestalten zu geben,überreichlich ausgeglichen.

Plinius erzählt in seiner Naturgeschichte (XXXVI, 25.),phönizischc Kaufleute seyen in der Gegend von Ptolemaisin Syrien durch Zufall auf die Glasmasse aufmerksam ge-macht und zur künstlichen Verfertigung derselben veranlaßtworden. Sie wären nämlich an der dortigen Meeresküstein der Nähe des Flusses Bclus in einer sandigen Ebenegelandet und hätten am Ufer ihre Mittagsmahlzeit bereitet.