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1 (1843)
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rücksichtslos ausspricht. Von der religiösen Ansicht des Herrn Hassen-pflug giebt es viele, von dieser andern Eigenschaft des viel besprochenenManneS behauptet- man nicht, daß sie in Fülle anzutreffen seien.

Dem Umstände, daß sich derselbe vor Jahren lebhast einer hohen Frauannahm und deren Rechte mit Energie vertrat, hat er seine Anstellungin Preußen zu verdanken. Schon vor Jahren erhielt er wegen seinerunerschrockenen und furchtlosen Vertretung der Gerechtsame jener hohenFrau von Friedrich Wilhelm m. ein Belobungsschreiben und zugleichdie Zusicherung, daß er, wenn einst Verhältnisse ihm eine Anstellung inPreußen wünschenswert!) machen sollten, hier willkommen sein würde.Bei seinem Austritt aus dem hessischen Staatsdienste ward ihm dieseZusicherung wiederholt, er zog es aber damals vor, nach Luxemburg zugehen; als er nun von dort schied, errinnerte sich der König des vätcr-lichen Versprechens und erfüllte mit Vergnügen eine Pflicht der Pietätund Dankbarkeit, indem er diesen Mann nach Berlin rief.

Der Akademie der Wissenschaften ertheilte der König den Auftrag,eine Gesammtausgabc der Werke Friedrichs des Großen zu veranstaltenund wurden die beiden Schranken, die sich noch vor einigen Jahren derHerausgabe der Werke Friedrichs n. entgegenstellten, nämlich eine be-schränkende Censur und die früher nicht im ganzen Umfange zugestan-dene freie Benutzung der Archive, jetzt vollständig weggeräumt.

Solche Tbatsachen sprechen am besten für den Geist der Regierung,die, wenn sie wirklich das historisch Neberlieferte zu erhalten strebt, das-selbe uns in seiner vollen Wahrheit giebt, und nicht vermeint, daß dieMittheilung irgend eines Schriftwerkes gleich dem Staate Gefahr bringe.

Schelling ward nach Berlin berufen. Er empfing 5000 Thaler Ge-halt, und, als Mitglied der Akademie, Erlaubniß zu Vorlesungen, ohneeine Professur der Universität anzunehmen.