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1 (1843)
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das gibt Much, Kraft, Getrostheit, das werde Ich in Meiner Ster-bestunde nicht vergessen! Ich will Meine Gelübde, wie Ich sie hierund zu Königsberg ausgesprochen babe, halten, so Gott Mirhilft. ZumZeugniß hebe Ich meine Rechte zum Himmel empor! VollendenSie nun die hohe Feier! Und der befruchtende Segen Gottes ruhe aufdieser Stunde!"

Die Worte Sr. Majestät wurden mit Feuer und Begeisterung gespro-chen, einzelne Sätze, besonders der, welcher den Frieden ausrecht zu haltenversprach, wurden mit unendlichem Jubel aufgenommen und das Ja,welches der König verlangte, daß Alles zur Erhaltung und Erhebungdes theuren Vaterlandes beitragen wollte, war ein kräftiges vieltausend-stimmiges, donnernd widerhallendes, das dieser schönen Minute eine un-zerstörbare Größe ertheilte.

In dieser allgemeinen Aufregung hatte man selbst den Regen verges-sen, der in Strömen herabfiel. Sowie der König auf der Tribüne er-schien, hatte er begonnen, und währte mit derselben Heftigkeit währendder ganzen Dauer der möglichst abgekürzten Handlung. Dem Königschlug der heftige Regen gerade ins Gesicht und auf die Brust, alleindies störte seine Rede nicht. Ohne die Ungunst des Wetters wäreseine tönende Stimme wahrscheinlich von der Mehrzahl der Versamm-lung gehört worden. Ja es schien als mehre die Widerwärtigkeit dasFeuer seiner begeisterten Stimmung,und es ist schade, das man im Abdruckseiner Rede in der Zeitung die Wendung ausgelassen, wo er auf seintheures Vaterland und alle die geistigen Keime, die im Aufgehen be-griffen, so den segnenden Thau des Himmels herabwünschte, als jetztder Regen auf Aller Häupter niederträufte.

Einer der Zuschauer wandte auf den Moment ein historisches Dic-tum an. Blücher rief, als in der Schlacht an der Katzbach ein Platz-

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