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liehenen schweren Amte getreu zu unterstützen. Darauf forderte er ih-reu Handschlag; ein Eid sei zwischen ihnen nicht nöthig.
Der Herzog von Arenberg warf sich hierauf weinend auf die darge-botene Hand des Königs, die er küßte und mit feinen Thränen bedeckte.Die ganze Versammlung folgte diesem Beispiel, auch der König sollThränen vergossen haben.
Die Königin, weiß und roth gekleidet, mit einer kleinen Diamanten-kröne im Haar, sah man bei der Huldigungskcier in der Mitte zweierDamen am Fenster rechts vom Könige, ganz in der Nähe des Thron-sessels.
Des Königs Rede tbeilte die Staatszcitung wie folgt mit:„Im feierlichsten Augenblicke der Erbhuldigung Meiner Deutschen„Lande, der edelsten Stämme des edelsten Volkes, und eingedenk der un-aussprechlichen Stunde zu Königsberg, die sich jetzt wiederholt, rufe„Ich zu Gott dem Herrn, er wolle mit seinem allmächtigen Amen die„Gelübde bekräftigen, die eben erschollen sind, die jetzt erschallen werden,„die Gelübde, die Ich zu Königsberg gesprochen, die Ich hier bestätige. —„Ich gelobe, Mein Regiment in der Furcht Gottes und in der Liebe„der Menschen zu führen mit offenen Augen wenn es die Bedürfnisse„Meiner Völker und Meiner Zeit gilt; mit geschlossenen Augen, wenn„es Gerechtigkeit gilt. Ich will, so weit Meine Macht und Mein Wille„reichen, Frieden hatten zu Meiner Zeit — wahrhaftig und mit allen„Kräften das edle Streben der hohen Mächte unterstützen, die seit einem„Vierteljahrhundert die treuen Wächter über den Frieden Europas sind.„Ich will vor Allem dahin trachten, dem Vaterlande die Stelle zu sichern,„auf welche es die göttliche Vorsehung durch eine Geschichte ohne Bei-spiel erhoben hat, auf welcher Preußen zum Schilde geworden ist für
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