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1 (1843)
Entstehung
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Der König arbeitete mit einer Ausdauer, Lebhaftigkeit und Schnel-ligkeit, die wahrhaft erftaunenswürdig sind; dagegen verlangt er einegleiche Thätigkeit von Allen, die in Diensten des Staates stehen. Erunterrichtete sich näher und aus Selbstdurchsicht der Akten über manchewichtige Verwaltungsmaßregeln der letzten Zeit.

Die Cabinetsordres, welche an die Ministerien ergingen, halten oft nebender Reinschrift noch eigenhändige Bemerkungen des Königs, welche eindring-lich scharf, und eigenthümlich kurz, ja originell genannt zu werden verdienten.

Die Wahl deö Herrn Geheimlegationsrath Eichhorn zum Cul-tusminister an die Stelle des Herrn von Altenstein machte freudigeSensation. Er war unter den verschiedenen Männern, welche dasGerücht nach und nach nannte, derjenige für den sich die öffent-liche Meinung am günstigsten erklärte.. Der Posten des Ministers deööffentlichen Unterrichts ist unbestritten einer der wichtigsten im Staate.Der Gewählte ist seit langer Zeit einer der ausgezeichnetsten höherenBeamten und Direktoren im Ministerium des Auswärtigen. SeineEnergie, seine große Rechtskenntniß und Gelehrsamkeit zeichnete ihneben so sehr aus, als die redlichste Gesinnung und liebenswürdigstePersönlichkeit, so daß die Mehresten diese Wahl als eine vorzüglichglückliche betrachteten. Man sagt, der König habe sich besonders da-durch bestimmen lassen, weil Eichhorn im Staatsrathe bei mehren wich-tigen Gelegenheiten mit Entschiedenheit und Schärfe den Ansichten desdamaligen Kronprinzen entgegengetreten sei. Diese loyale Opposition,welche derselbe, zuweilen siegreich, zuweilen unterliegend, immer abermit Klarheit und aus reiner Ueberzeugung gegen den Erben des Thro-nes durchgeführt, machte den König zuerst auf seinen Beruf zu demwichtigen Amte aufmerksam.

Von der untersten Stufe er war zuerst Divisionsauditeur hatihn sein geistiges Streben auf eine Höhe geführt, von welcher herab