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ins. Gelänge es ihnen auch, die leidende Mensch-heit auf eine kurze Zeit von ihren wildesten Qua-len zu befreien, so geschähe es doch nur auf Kostender letzten Spuren von Schönheit, die dem Patien-ten bis jetzt geblieben sind; hässlich wie ein ge-heilter Philister wird er aufstehen von seinem Kran-kenlager, und in der hässlichcn Spitaltracht, indem aschgrauen Gleichhcitskostüm, wird er sich allsein Lebtag herumschleppen müssen. Alle überlieferteHeiterkeit, alle Süße, aller Blumcndust, alle Poesiewird aus dem Leben hcrausgcpumpt werden, undes wird davon Nichts übrig bleiben, als die Rnm-ford'sche Suppe der Nützlichkeit. — Für die Schön-heit und das Genie wird sich kein Platz finden indem Gemeinwesen unserer neuen Puritaner, undbeide werden flctricrt und unterdrückt werden, nochweit bctrttbsamer als unter dem älteren Regimcntc.Denn Schönheit und Genie sind ja auch eine ArtKönigthum, und sie passen nicht in eine Gesellschaft,wo Zeder, im Missgcfühl der eigenen Mittelmäßig-keit, alle höhere Begabnis herabzuwürdigen suchtbis aufs banale Niveau.
Die Könige gehen fort, und mit ihnen gehendie letzten Dichter. „Der Dichter soll mit dem Kö-nig gehen," diese Worte dürften jetzt einer ganzanderen Deutung anheimfallen. Ohne Autoritäts-