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glauben kann auch kein großer Dichter emporkom-men. Sobald sein Privatleben von dem unbarm-herzigsten Lichte der Presse beleuchtet wird, und dieTagcskritik an seinen Worten würmclt und nagt,kann auch das Lied des Dichters nicht mehr dennöthigen Respekt finden. Wenn Dante durch dieStraßen von Verona ging, zeigte das Volk auf ihnmit Fingern und flüsterte: „Der war in der Hölle!"Hätte er sie sonst mit allen ihren Qualen so treuschildern können? Wie weit tiefer, bei solchem ehr-furchtsvollen Glauben, wirkte die Erzählung derFranceska von Rimini, des Ugolino und aller jenerQualgestalten, die dem Geiste des großen Dichtersentquollen . . .
Nein, sie sind nicht bloß seinem Geiste ent-quollen, er hat sie nicht gedichtet, er hat sie gelebt,er hat sie gefühlt, er hat sie gesehen, betastet, erwar wirklich in der Hölle, er war in der Stadtder Verdammten... er war im Exil!")
") Im Originalmauuskript fand sich hier noch folgende,später von Heine gestrichene Stelle: „Ja, leider, das Regi-ment der Republikaner haben wir noch zu überdulden, aber,wie ich schon gesagt habe, nur auf eine kurze Zeit. Jeneplebejischen Republiken, wie unsere heutigen Republikaner sieträumen, können sich nicht lange halten. Gleichviel vonwelcher Verfassung ein Staat sei, er erhält sich nicht bloß
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