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kalte Fieber, an dem einen Tage für gut, an demandern für schlecht, am dritten Tage wieder fürgut, am vierten wieder für schlecht zu erklären; weres kühn und großartig findet, dass die Herren vonRothschild während der Cholera ruhig in Parisgeblieben, aber die unbezahlten Mühen der deut-schen Patrioten lächerlich findet; und wer bei allerdieser Weichmüthigkeit sich selbst noch für einen gc-festeten Mann hält — wer so große Geheimnissebesitzt, Der mag noch größere haben, die das Räth-selhaftc seines Buches erklären; ich aber kenne sienicht. Ich kann mich nicht bloß in das Denkenund Fühlen jedes Andern, sondern auch in seinBlut und seine Nerven versetzen, mich an die Quel-len aller seiner Gesinnungen und Gefühle stellen,und ihrem Laufe nachgehen mit unermüdlicher Ge-duld. Doch muss ich dabei mein eigenes Wesennicht aufzuopfern haben, sondern nur zu beseitigenaus eine Weile. Ich kann Nachsicht haben mit Kin-derspielen, Nachsicht mit den Leidenschaften einesJünglings. Wenn aber an einem Tage des blutigstenKampfes ein Knabe, der auf dem Schlachtfelde nachSchmetterlingen jagt, mir zwischen die Beine kömmt;wenn an einem Tage der höchsten Roth, wo wirheiß zu Gott beten, ein junger Geck uns zur Seitein der Kirche Nichts ficht als die schönen Mädchen,