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lich Charakter genannt werden muss, zu den uncr-lässlichsten Attributen des Dichters gehört.
Die Distinktion zwischen Charakter und Dich-ter ist übrigens zunächst von Börne selbst ausge-gangen, und er hatte selber schon allen jenen schnö-den Folgerungen vorgearbeitet, die seine Anhängerspäter gegen den Schreiber dieser Blätter abhaspel-ten. In den Pariser Briefen und den erwähntenArtikeln des „Reformateur" wird bereits von mei-nem charakterlosen Poctcnthum und meiner poetischenCharakterlosigkeit hinlänglich gezüngelt, und es win-den und krümmen sich dort die giftigsten Insinua-tionen. Nicht mit bestimmten Worten, aber mitallerlei Winken, werde ich hier der zweideutigstenGesinnungen, wo nicht gar der gänzlichen Gesin-nungslosigkeit, verdächtigt! Ich werde in derselbenWeise nicht bloß des Jndiffcrentismus, sondernauch des Widerspruchs mit mir selber bezichtigt.Es lassen sich hier sogar einige Zischlaute verneh-men, die — (können die Todten im Grabe crrö-thcn?) — ja, ich kann dem Verstorbenen diese Be-schämung nicht ersparen: er hat sogar auf Bestech-lichkeit hingedeutet . . .
Schöne, süße Ruhe, die ich in diesem Augen-blick in tiefster Seele empfinde! Du belohnst michhinreichend für Alles, was ich gcthan, und für
Heine's Werke Bd. XII.
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