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korrnatsur^ und die „Lalauos" schrieb, in jenenmerkwürdigen Urkunden seines Geistes, wo sich einVerzagen, ein Verzweifeln an protestantischer Ver-nunftautorität gar bedenklich offenbart und das er-krankte Gcmttth in katholische Anschauungen hinüberschmachtet . . .
Es war vielleicht ein Glück für Börne, dasser starb . . . Wenn nicht der Tod ihn rettete,vielleicht sähen wir ihn heute römisch-katholischblamiert.
Wie ist Das möglich? Börne wäre am Endekatholisch geworden? Er hätte in den Schoß derrömischen Kirche sich geflüchtet und das leidendeHaupt durch Orgclton und Glockenklang zu betäu-ben gesucht? Nun ja, er war ans dem Wege, Das-selbe zu thun, was so manche ehrliche Leute schongethan, als der Ärger ihnen ins Hirn stieg unddie Vernunft zu fliehen zwang, und die arme Vernunftihnen beim Abschied nur noch den Rath gab: „Wennihr doch verrückt sein wollt, so werdet katholisch,und man wird euch wenigstens nicht einsperren,wie andere Monomanen."
„Aus Ärger katholisch werden" — so lautetein deutsches Sprichwort, dessen verflucht tiefe Be-deutung mir jetzt erst klar wird. — Ist doch derKatholicismus die schauerlich reizendste Blüthe jener