ist vielleicht ein Glück. . . Man hätte als Waffen-brüder treulich neben einander gefachten, man wäresehr einig gewesen während der Schlacht, sogar nochin der Stunde des Sieges . . . aber den andernMorgen wäre eine Differenz zur Sprache gekom-men, die unausgleichbar und nur durch die ultimaratio poprckorum zu schlichten war, nämlich durchdie welsche Falle. Die Kurzsichtigen freilich unterden deutschen Revolutionären bcurtheilten Alles nachfranzösischen Maßstäben, und sie sonderten sich schonin Konstitutionelle und Republikaner, und wiederumin Girondisten und Montagnards, und nach solchenEinthcilungcu hasstcn und verleumdeten sie sich schonum die Wette; aber die Wissenden wusstcn sehr gut,dass es im Heere der deutschen Revolution eigent-lich nur zwei grundverschiedene Parteien gab, diekeiner Transaktion fähig und heimlich dem blutig-sten Hader cntgegenzürntcu. Welche von beiden schiendie überwiegende? Die Wissenden unter den Libe-ralen verhehlten einander nicht, dass ihre Partei,welche den Grundsätzen der französischen Frciheits-lehrc huldigte, zwar an Zahl die stärkere, aber anGlaubenseifer und Hilfsmitteln die schwächere sei.In der That, jene regenerierten Dcutschthümler bil-deten zwar die Minorität, aber ihr Fanatismus,welcher mehr religiöser Art, überflügelt leicht einen
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