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12 (1862) Über Ludwig Börne
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man einen gewissen Berliner Schriftsteller, der sichim ersten Bande seines Werkes gegen die Turn-kunst ausgesprochen hatte, bereits auf die erwähnteProskriptionslistc setzen dürfe; denn der letzte Bandseines Buches sei noch nicht erschienen, und in die-sem letzten Bande könne der Autor vielleicht Dingesagen, die den inkriminierten Äußerungen des erstenBandes eine ganz andere Bedeutung crthcilcn.

Sind diese dunklen Narren, die sogenanntenDeutschthümler, ganz vom Schauplatz verschwun-den? Nein. Sic haben bloß ihre schwarzen Röcke,die Livree ihres Wahnsinns, abgelegt. Die Meistenentledigten sich sogar ihres weinerlich brutalen Jar-gons, und vermummt in den Farben und Redens-arten des Liberalismus, waren sie der neuen Op-position desto gefährlicher während der PolitischenSturm- und Drangperiodc nach den Tagen desJulius. Ja, im Heere der deutschen Rcvolutions-männcr wimmelte es von ehemaligen Deutschthttm-lern, die mit sauren Lippen die moderne Parolenachlallten und sogar die Marseillaise sangen . . .sie schnitten dabei die fatalsten Gesichter ... Je-doch es galt einen gemeinschaftlichen Kampf für eingemeinschaftliches Interesse, für die Einheit Deutsch-lands, der einzigen Fortschrittsidcc, die jene frühereOpposition zu Markte gebracht. Unsrc Niederlage