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wird einst mit diesem Riesen den Kampf bestehenmüssen, nnd für diesen Fall ist es gut, dass wirdie Russen schon früh hassen lernten, dass dieserHass in uns gesteigert wurde, dass auch alle an-dren Völker daran Thcil nehmen. . . Das ist einDienst, den uns die Polen leisten, die jetzt als Pro-paganda des Rassenhasses in der ganzen Welt um-hcrwandern. Ach, diese unglücklichen Polen! sie sel-ber werden einst die nächsten Opfer unseres blindenZornes sein, sie werden einst, wenn der Kampfbeginnt, die russische Avantgarde bilden, nnd siegenießen alsdann die bittcrn Früchte jenes Hasses,den sie selber gcsäct. Ist es der Wille des Schick-sals, oder ist es glorreiche Beschränktheit, was diePolen immer dazu verdammte, sich selber dieschlimmste Falle und endlich die Todesgrnbc zugraben . . . seit den Tagen Sobieski's, der dieTürken schlug, Polens natürliche Alliierte, nnd dieOstreichcr rettete . . . der ritterliche Dummkopf!
Ich habe oben von der „kleinen polnischenSchlauheit" gesprochen. Ich glaube, dieser Aus-'druck wird keiner Missdcutung anheimfallen; kommter doch aus dem Munde eines Mannes, dessen Herzam frühesten für Polen schlug, und der lange schonvor der polnischen Revolution, für dieses heldenmü-
Heine's Werke. Bd. XII.