ihm cin König die Hand gedrückt, würde er sienachher ins Fencr halten, um sie zu reinigen; esist aber durchaus nicht bildlich, sondern ganz buch-stäblich gemeint, dass ich, wenn mir das Volk dieHand gedrückt, sie nachher waschen werde.
Man muss in wirklichen Revolutionszeiten dasVolk mit eignen Augen gesehen, mit eigner Nasegerochen haben, man mnss mit eignen Ohren an-hören, wie dieser souveräne Rattenkönig sich aus-spricht, um zu begreifen, was Mirabcau andeutenwill mit den Worten: „Man macht keine Revolu-tion mit Lavendclöl." So lange wir die Revoln-tioncn in den Büchern lesen, sieht das Alles sehrschön aus, und es ist damit, wie mit jenen Land-schaften, die, kunstreich gestochen auf dem weißenVelinpapier, so rein, so freundlich aussehen, abernachher, wenn man sie in natura betrachtet, viel-leicht an Grandiosität gewinnen, doch einen sehrschmutzigen und schäbigen Anblick in den Einzel-heiten gewähren; die in Kupfer gestochenen Mist-haufen riechen nicht, und der in Kupfer gestocheneMorast ist leicht mit den Augen zu durchwaten!
War es Tugend oder Wahnsinn, was den Lud-wig Börne dahin brachte, die schlimmsten Missdttftemit Wonne cinznschnaufen und sich vergnüglich implebejischen Koth zu wälzen? Wer löst uns das