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uns einmal eine Revolution aufgeführt werdenmöchte, als deutscher Volksredncr auftreten zu kön-nen. Aber ach! schon gleich bei der ersten Probemerkte ich, dass ich in einem solchen Stücke meineLieblingSrollc nimmermehr tragicrcn kann. Undlebten sie noch, weder Demosthcnes, noch Cicero,noch Mirabcan könnten in einer deutschen Revolu-tion als Sprecher auftreten; denn bei einer deut-schen Revolution wird geraucht. Denkt euch meinenSchreck, als ich in Paris der obenerwähnten Volks-versammlung beiwohnte, fand ich sämmtlichc Va-tcrlandsrcttcr mit Tabackspfeifcn im Maule, undder ganze Saal war so erfüllt von schlechtem Kna-stcrqualm, dass er mir gleich auf die Brust schlugund es mir Platterdings unmöglich gewesen wäre,ein Wort zu reden . . .
Ich kann den Tabacksqualm nicht vertragen,und ich merkte, dass in einer deutschen Revolutiondie Rolle eines Großsprechers in der Weise Bör-ne's & Konsorten nicht für mich Passtc. Ich merkteüberhaupt, dass die deutsche Tribunalkariorc nichteben mit Rosen, und am allerwenigsten mit rein-lichen Rosen bedeckt. So z. B. musst du allen die-sen Zuhörern, „lieben Brüdern und Gevattern"recht derb die Hand drücken. Es ist vielleicht me-taphorisch gemeint, wenn Börne behauptet: im Fall