Und den altcn Knaben, dessen unverbesserlicheThorhcit so viel Bürgcrblnt gekostet, haben die Pa-riser mit rührender Schonung behandelt. Er saßwirklich beim Schachspiel, wie der König der He-ruler, als die Sieger in sein Zelt stürzten. Mitzitternder Hand unterzeichnete er die Abdankung.Er hat die Wahrheit nicht hören wollen. Er be-hielt ein offnes Ohr nur für die Lüge der Höf-linge. Diese riefen immer: „Wir siegen! wir siegen!"Unbegreiflich war diese Zuversicht des königlichenThoren . . . Verwundert blickte er aus, als das„Journal des Dcbats," wie einst der Wächter wäh-rend der Longobardcnschlacht, Plötzlich ausrief: „Nal-Uoursux rot! iriallrenrsuss ?ran.os!"
Mit ihm, mit Karl X., hat endlich das ReichKarl's des Großen ein Ende, wie das Reich desRomulus sich endigte mit Nomulus Augustulus.Wie einst ein neneS Rom, so beginnt jetzt ein neuesFrankreich.
Es ist mir Alles noch wie ein Traum; beson-ders der Name Lafayctte klingt mir wie eine Sageaus der frühesten Kindheit. Sitzt er wirklich jetztwieder zu Pferde, kommandierend die National-gardc? Ich fürchte fast, es sei nicht wahr, denn cSist gedruckt. Ich will selbst nach Paris gehen, ummich mit leiblichen Augen davon zu überzeugen . . .