gcbcn. Wahrlich, ihr verdient es, frei zu sein, ihrFranzosen, denn ihr tragt die Freiheit im Herzen.Dadurch unterscheidet ihr euch von euren armenVätern, welche sich aus jahrtauscndlicher Knechtschafterhoben, und bei allen ihren Hcldcnthaten auch jenewahnsinnige Greuel ausübten, worüber der Geniusder Menschheit sein Antlitz verhüllte. Die Händedes Volks sind diesmal nur blutig geworden imSchlachtgewichte gerechter Gegenwehr, nicht nachdem Kampf. Das Volk verband selbst die Wundenseiner Feinde, und als die That abgcthan war,ging es wieder ruhig an seine Tagcsbcschäftignng,ohne für die große Arbeit auch nur ein Trinkgeldverlangt zu haben!
„Vor dem Sklaven, wenn er die Kette bricht,Vor dem freien Menschen erzittert nicht!"
Du siehst wie berauscht ich bin, wie außer mir,wie allgemein ... ich citiere Schiller's banalstenVers ").
ch „ich citiere Schiller's Glocke." hieß es in der frü-heren deutschen Ausgabe. Auch waren die Verse unrichtigmitgetheilt:
„Den Sklaven, wenn er die Kette bricht,
Den freien Mann, den fürchte nicht!"
Heine hat Beides in der französischen Ausgabe berichtigt.
Der Herausgeber.