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bewegt sich nach dcn Gesetzen von Ebbe und Fluth,und vielleicht auch auf die Gcistcrwelt übt derMond seine sidcrischen Einflüsse.
Es ist heute junges Licht, und trotz aller wch-müthigcn Zwcifclsucht, womit sich meine Seele hinund her quält, bcschleichen mich wunderliche Ah-nungen ... Es geschieht jetzt etwas Außerordent-liches in der Welt . . . Die See riecht nach Ku-chen, und die Wolkcnmönche sahen vorige Nacht, sotraurig aus, so betrübt . . .
Ich wandelte einsam am Strand in der Abend-dämmerung. Ringsum herrschte feierliche Stille. Derhochgcwölbtc Himmel glich der Kuppel einer gothi-schen Kirche. Wie unzählige Lampen, hingen darindie Sterne; aber sie brannten düster und zitternd.Wie eine Wasserorgcl, rauschten die Mcereswcllen;stürmische Choräle, schmerzlich verzwciflungsvoll,jedoch mitunter auch triumphierend. Über mir einluftiger Zug von weißen Wolkenbildcrn, die wieMönche aussahen, alle gebeugten Hauptes und kum-mervollen Blickes dahinziehend, eine traurige Pro-ccssion... Es sah fast aus, als ob sie einer Leichefolgten . . . Wer wird begraben? Wer ist gestor-ben? sprach ich zu mir selber. Ist der große Pantodt?