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gcr Widerwille, der angcborncn Trieben gehorcht,ein Hader, welcher, alt wie die Welt, sich in allenGeschichten des Menschengeschlechts kundgicbt undam grellsten hervortrat in dem Zweikampfe, welchenderjndciischc Spiritualismus gegen hellenische Lcbens-herrlichkcit führte, ein Zweikampf, der noch immernicht entschieden ist und vielleicht nie ausgekämpftwird, der kleine Nazarencr hasstc den großen Grie-chen, der noch dazu ein griechischer Gott war.
Das Werk von Wolsgang Menzel war ebenerschienen, und Börne freute sich kindisch, dass Je-mand gekommen sei, der den Muth zeige, so rück-sichtslos gegen Goethe aufzutreten.
„Der Respekt," setzte er naiv hinzu, „hat michimmer davon abgehalten, Dergleichen öffentlich aus-zusprechen. Der Menzel, Der hat Muth, Der ist einehrlicher Mann und ein Gelehrter; Den müssen Siekennen lernen, an Dem werden wir noch viele Freudeerleben; Der hat viel Kourage, Der ist ein grund-ehrlicher Mann und ein großer Gelehrter! An demGoethe ist gar Nichts, er ist eine Memme, ein ser-viler Schmeichler und ein Dilettant."
Auf dieses Thema kam er oft zurück; ich mussteihn: versprechen, in Stuttgart den Menzel zu be-suchen, und er schrieb mir gleich zu diesem BeHufeeine Empfehlnngskarte, und ich höre ihn noch eifrig