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hinzusetzen: „Der hat Muth, außerordentlich vielKouragc, Der ist ein braver, grundehrlicher Mannund ein großer Gelehrter!"
Wie in seinen Äußerungen über Goethe, soauch in seiner Beurtheilung anderer Schriftsteller, ver-ricth Börne seine nazarcnische Beschränktheit. Ichsage nazarenisch, um mich weder des Ausdrucks„jüdisch" noch „christlich" zu bedienen, obgleich beideAusdrücke für mich synonym sind und von mirnicht gebraucht werden, um einen Glauben, sondernum ein Naturell zu bezeichnen. „Juden" und „Chri-sten" sind für mich ganz sinnverwandte Worte, imGegensatz zu „Hellenen," mit welchem Namen ichebenfalls kein bestimmtes Volk, sondern eine sowohlangeborne als angebildetc Geistesrichtung und An-schauungsweise bezeichne. In dieser Beziehung möchteich sagen: alle Menschen sind entweder Juden oderHellenen, Menschen mit ascetischen, bildfeindlichen,vergeistigungssüchtigen Trieben, oder Menschen vonlebensheiterem, entfaltungsstolzcm und realistischemWesen. So gab es Hellenen in deutschen Prediger-familien, und Juden, die in Athen geboren undvielleicht von Thesens abstammen. Der Bart machtnicht den Juden, oder der Zopf macht nicht denChristen, kann man hier mit Recht sagen. Börnewar ganz Nazarcner, seine Antipathie gegen Goethe