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12 (1862) Über Ludwig Börne
Entstehung
Seite
18
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Porzellan auf dm Hals geladen, um mich zu zäh-men. Ja, ja, dcsshalb war es so wohlfeil, und derManu war so beredsam. Ach, die Zuckerdose mitdem ehelichen Glück war eine so süße Lockspeise!Ja, je mehr ich mein Porzellan betrachte, destowahrscheinlicher wird mir der Gedanke, dass esvon Metternich herrührt. Ich verdenke es ihm nichtim Mindesten, dass man mir auf solche Weise bci-zukommcn sucht. Wenn man kluge Mittel gegenmich anwendet, werde ich nie unwirsch; nur diePlumpheit und die Dummheit ist mir unausstehlich.Da ist aber unser Frankfurter Senat "

Ich habe meine Gründe, den Mann nichtweiter sprechen zu lassen, und bemerke nur, dasser am Ende seiner Rede mit gutmttthigem Lachenausrief:

„Aber noch bin ich stark genug, meine Por-zcllanfcsseln zu brechen, und macht man mir denKopf warm, wahrhaftig, die schöne vergoldete Thce-kanne fliegt zum Fenster hinaus mitsammt derZuckerdose und dem ehelichen Glück und dem Katha-rinenthnrm und der Konstablcrwache und den vater-ländischen Gegenden, und ich bin dann wieder einfreier Mann, nach wie vor!"

Börnc's Humor, wovon ich eben ein spre-chendes Beispiel gegeben, unterschied sich von dem