trat mir also schon merkbar entgegen. Er schienden Napoleon wenig zu lieben, obgleich er dochunbcwusst den größten Respekt vor ihm in der Seeletrug. Es vcrdross ihn, dass die Fürsten sein Stand-bild von der Vendomesaule so nngroßmnthig herab-gerisscn.
„Ach!" rief er mit einem bittern Seufzer, „ihrkonntet dort seine Statue getrost stehen lassen; ihrbrauchtet nur ein Plakat mit der Inschrift: „Acht-zehnter Brumaire" daran zu befestigen, und dieVendomesaule wäre seine verdiente Schandsünle ge-worden! Wie liebte ich diesen Mann bis zum achtzehn-ten Brumaire; noch bis zum Frieden von CampoFormio bin ich ihm zugcthan; als er aber dieStufen des Thrones erstieg, sank er immer tieferim Werthc; man konnte von ihm sagen: er ist dierothe Treppe hinaufgefallen!"
„Ich habe noch diesen Morgen," setzte Börnehinzu, „ihn bewundert, als ich in diesem Buche,das hier auf meinem Tische liegt — er zeigte aufThiers' Rcvolutionsgcschichtc — die vortreffliche Anek-dote las, wie Napoleon zu Udinc eine Entrevuemit Kobcntzel hat und im Eifer des Gesprächsdas Porzellan zerschlägt, das Kobcntzel einst vonder Kaiserin Katharina erhalten und gewiss sehrliebte. Dieses zerschlagene Porzellan hat vielleicht