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mehr aus dem Gedächtnis. Man hatte mir gesagt,dass er noch immer zu Frankfurt lebe, und als ichmehre Jahre später, Anno 1827, durch diese Stadtreisen muffte, um mich nach München zu begeben,hatte ich mir bestimmt vorgenommen, dem DoktorBörne in seiner Behausung meinen Besuch abzu-statten. Dieses gelang mir, aber nicht ohne vielesUmhcrfragcn und Fehlsuchen; überall wo ich michnach ihm erkundigte, sah man mich ganz befremd-lich an, und man schien in seinem Wohnorte ihnentweder wenig zu kennen, oder sich noch wenigerum ihn zu bekümmern. Sonderbar! Hören wir inder Ferne von einer Stadt, wo dieser oder jenergroße Mann lebt, unwillkürlich denken wir uns ihnals den Mittelpunkt der Stadt, deren Dächer sogarvon seinem Ruhme bestrahlt würden. Wie wundernwir uns nun, wenn wir in der Stadt selbst an-langen und den großen Mann wirklich darin auf-suchen wollen und ihn erst lange erfragen müssen,bis wir ihn unter der großen Menge herausfinden!So sieht der Reisende schon in weitester Ferne denhohen Dom einer Stadt; gelangt er aber in ihrWeichbild selbst, so verschwindet derselbe wiederseinen Blicken, und erst hin und herwandcrnd durchviele krumme und enge Sträßchen kommt der großeThurmbau wieder zum Vorschein, in der Nähe von