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barsten Debatten führten. Die heutige Prosa, wasich hier beiläufig bemerken will, ist nicht ohne vielVersuch, Berathung, Widerspruch und Mühe ge-schaffen worden. Rahel liebte vielleicht Börne umso mehr, da sie ebenfalls zu jenen Autoren gehörte,die, wenn sie gut schreiben sollen, sich immer ineiner leidenschaftlichen Anregung, in einem gewissenGcistesrausch befinden müssen,—Bacchanten des Ge-dankens, die dem Gottc mit heiliger Trunkenheitnachtaumcln. Aber bei ihrer Vorliebe für wahlver-wandte Naturen hegte sie dennoch die größte Be-wunderung für jene besonnenen Bildner des Wor-tes, die all ihr Denken, Fühlen und Anschauen,abgelöst von der gebärenden Seele, wie einen ge-gebenen Stoff zu handhaben und gleichsam plastischdarzustellen wissen. Ungleich jener großen Frau,hegte Börne den engsten Widerwillen gegen der-gleichen Darstcllungsart; in seiner subjektiven Be-fangenheit begriff er nicht die objektive Freiheit, dieGocthe'sche Weise, und die künstlerische Form hielter für Gcmüthlosigkcit; er glich dem Kinde, wel-ches, ohne den glühenden Sinn einer griechischenStatue zu ahnen, nur die marmornen Formen be-tastet und über Kälte klagt.
Indem ich hier antccipiercnd von dem Wider-willen rede, welchen die Gocthe'sche Darstcllungs-