Druckschrift 
2,2 (1845)
Entstehung
Seite
237
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schichte aller Völker und Nationen giebt es keine Wcltbcge-benheit, die in der Läuterung, welche ihr vorherging, in derGröße der Unternehmung, in Reinheit der Absichten, in derKraft der Fortsetzung, und in der Ueberraschung der Ent-wickelung, klarer und überzeugender, lauter und herzerheben-dcr für Gottes allmächtige und gerechte Wcltrcgierung zeugt,als die große Wcltbegebcnheit, deren Andenken dieses Denk-mal geweiht ist."

Darum bedarf es auch nicht erst der Einweihung, alseiner Handlung, ihm Etwas zu geben, was es nicht schonan sich hätte. Es ist gcweihct durch die erhabene Handbeider Majestäten, des Königs und des Kaisers, die hier seinenGrundstein legten; geweihet durch die edle und ernste, in derInschrift ausgesprochene Absicht des Landcshcrrn, der es er-richtete; geweihet durch tausend große, lehrreiche Erinnerun-gen, in welchen Gott selbst zu uns spricht, und dieseErinnerungen sagen mehr und wirken tiefer, als schnell ver-hallende Worte auszudrücken vermöchten."

So steht dicß Denkmal da, als der Zeuge einer gro-ßen Vergangenheit, als der Verkündiger einer glücklichenGegenwart, als der Herold einer hoffnungsvollen Zukunft.Die Namen, welche es nennt, die Siege, die es bezeichnet,haben in der Geschichte der verbündeten Völker und ihrerHeere, haben in der Geschichte unserer Nation und Armeeein welthistorisches Interesse erhalten, dessen glänzende Größevon Geschlecht zu Geschlecht durch alle Jahrhunderte fort-leben wird. Darum deutet hier auch Alles auf einen höheren,göttlichen Ursprung hin; es sprechen uns hier himmlischeStimmen an, und von der Stadt, die in Flammen aus-