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dach) Paris, Dur sur- Leipzig, Wartenburg, I-u
Dotlrivre; und über jeder Inschrift sieht man das eiserneKreuz. Ein würdiges Denkmal, auf einem Berge in An-sicht der großen Stadt Berlin! — Es war ein schöner heite-rer Herbstmorgen (der lOte September 1818), an welchemes feierlich eingcwcihet werden sollte. Berlin war auf denBeinen; alle Straßen waren belebt, und der Weg nach demTcmplower Berge war von Fußgängern, Reitern und Wagen,ungefüllt. Uebcr 20,000 Mann Truppen, deren Gewehre inden goldenen Strahlen der Hcrbstsonne blinkten, waren aufden nahen, tiefer liegenden Feldern in Parade versammelt,und wenigstens 50,000 Menschen aus allen Ständen, sonn-täglich gekleidet, waren zusammengeströmt. In Allen lebteder damals noch neue Gedanke und das frische Gefühl deraußerordentlichen, großen Zeit, die unerwartete Hülfe, dieDeutschland geworden und die wie ein Wunder eingetretenwar, erfüllte jedes Herz, und diese fromme, gottessürchtigeStimmung thcilte sich der bewegten Volksmassc mit, dienicht in wildem Lärm, sondern still und ehrerbietig, sich innaher und weiter Entfernung dem Berge und seinem hohenNational-Denkmale näherte.
Der Kaiser und der König kamen, hinter ihnen diePrinzen des Hauses und ein glänzendes, zahlreiches Gefolge.Ringsumher die Diener und Beamten des Königs undsämmtliche Geistlichen der Stadt. So groß und zahlreichdie Versammlung war, so hatte sie doch Platz auf dem ho-hen, weiten Räume, der das Monument umschließt. Allesauf der Höhe und im Thalc war still; Alles entblößte ininnerer Stimmung sein Haupt. Die ganze, große Volks-menge stand vor Gott, dem Herrn der Welt, und Alle, Alle