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suchte und seiner Phantasie durch Schilderungen zu Hülfekam. Das Modell, welches hier von der Hand des Künst-lers hervorging, stellt die Gestalt der Königinn auf einemRuhebett liegend dar. Ucber das Ruhebett, dessen Formnur entfernt an einen Sarkophag erinnert, ist eine weißeDecke ausgebreitet, in deren Saum Adler und Krone (dieKönigl. Embleme) eingewirkt zu sein scheinen. Es hat einemäßige Höhe, die dem Beschauen des Ganzen zu Hülfekommt. Der König wollte durchaus keine Königliche Aus-zeichnung für die Gestalt der Ruhenden angebracht wissen;Sie sollte mit einem einfachen umgürteten Gewände (Tunica)bekleidet sein. Kaum erlaubte Er es, das Haupt der Kö-,niglichcn Schläferinn mit dem Diadem zu schmücken. Zurkünstlerischen Ausschmückung des Ruhebetts wurden an denvier Ecken desselben architektonische Master angebracht, zwi-schen denen am Kopf- und Fußende frei bewegte Adler inHautrclief sitzen. Es ward anfänglich beabsichtigt, daß Stauchdie Ausführung des Monuments in Berlin besorgen sollte;die damals bewegte Zeit und die Märsche der Franzosennach Nußland machten jedoch die Beschaffung des Mar-mors unsicher. Es ward demnach vorgezogen, daß Rauchnach Italien ging, damit er den Marmor in Carraraselbst auswähle, vorarbeite, und dann in Rom das Werkvollende."
,,So geschah es. Unmittelbar nach dem Frieden wardie Arbeit vollendet, und nun ward die Absendung eingeleitet."
„Das Monument ward auf einem Ocstreichischen Fahr-zeuge (Brigantine Alexander) verladen und trat im HerbstI8l4 unter Englischer Flagge die Reise an. Gerade in die-ser Zeit hatte sich, nur kurze Zeit während, ein Krieg zwischen