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sich von selbst versteht, noch ihren Wünschen, welche die mei-nigen waren. Die Vaterlandsliebe, die in dem angestamm-
Hause Graf Adolph's immer unter allen seinen Besitzungen dieliebste gewesen. Es war auf dem Wege zu Thronen, als seinMannesstamm im letzten Clcve'schen Herzoge erlosch. DurchSchmeicheln und Drohen suchte das mächtige Ocstrcich unsereVoreltern vom Blute Graf Adolph's abzulenken. Aber sie wi-derstanden und warfen sich frei, kühn und freudig, dem damalsschwachen Haus« Brandenburg in die Arme; denn es stammteaus dem angebornen Fürsten-Geschlecht und war unter allenBewerbern der nächste rechtmäßige Erbe. Schweigend überge-hen wir die langen und schrecklichen Drangsale, welche dcßhalbunser Land von den Spaniern erduldet hat, und die LudwigXIV. ihm verursachte, weil es dem großen Ehursürsten undseinem Sohn Friedrich l. gehörte. Standhaft übernahmen sieunsere Vorfahren für ihr geliebtes Haus Brandenburg, mit demsie stehen und fallen wollten. Ihr Geist und Sinn ist auf ihreNachkommen, alle Bewohner der Grafschaft Mark, vererbt.Sic wären des Blutes der Väter nicht werth, die von denenstammen, welche Norddeutschland's Vormauer in den Römcr-kriegen waren; nicht werth des Bodens, den sie bewohnen, aufdem Herrmann geschlagen, gesiegt und die Legionen vertilgthat, wenn sie nicht dächten und fühlten, wie ihre Väter. —Wir verehren bewundernd die Wege des Ewigen, der unsereVoreltern vor 2 Jahrhunderten dem Hause Brandenburg zuge-führt hat. Dadurch ist unser Land ein Thcil der Monarchiegeworden, die durch eine Herrscher-Reihe, wie nie ein Volk siehatte, von kleinen Anfängen eine der ersten und ehrwürdigstender Erde ward. Wir sind nie, wie andere Provinzen, von die-ser Monarchie getrennt gewesen; sind nicht damals zu ihr ge-kommen, wie sie schon groß war. Wir waren mit die erstenund ältesten derselben, von Anfang, und immer in der ehren-vollsten erhabenen Laufbahn. Wir dürfen uns gleicher Ver-dienste um das heilige Rcgcntenhaus und um das heilige Va-terland wie irgend ein edler Thcil des letzteren rühme». DieSöhne unseres Landes waren in allen Kriegen des großen Kö-