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2,2 (1845)
Entstehung
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lung der Königlichen Regierung zu Potsdam mit Einsicht,Treue und Erfolg thätigen Ober-Consistorialrath vi-. Natorpvor, der mehr Kenntnisse im Pädagogischen und mehr Sinnfür diese Angelegenheit besitze.

Zu dem Unglück, welches den Staat getroffen, gehörtevorzüglich der Verlust der alten treuen Provinzen von derElbe an. Die Stadt Magdeburg war der Königinn vor-züglich werth und theuer; gern war Sic dort gewesen, dieVaterlandsliebe und Anhänglichkeit seiner wohlhabenden, gu-ten Bewohner hatte Ihrem Herzen wohlgethan, und stilltrauerte Sie, daß das Alles nun Ihrem Hause und Landenicht mehr angehörte. Man hörte Sic sagen: „Wie einstdie Brittische Königinn von dem verlorenen Calais, so kannund muß ich von Magdeburg sagen: Wenn man mir dasHerz öffnen könnte, so würde man mit blutigen Zügen denNamen Magdeburg darin lesen." Indem Sie dieß im Toneder Wchmuth sprach, und der König mit einem ernsten Ge-sicht, die rechte Hand auf dem Rücken und die linke in derWeste, auf- und abging, stand Er still, als von Wcstphalenund namentlich von der Grasschaft Mark die Rede war.„Es ist merkwürdig", sprach Er, „daß ich aus diesem Landevon den Untcrthanen die wenigsten, fast gar keine Vorstellun-gen erhalte; Klagen und Bitten sehr selten; oft mehr auseiner Stadt, die ich nicht nennen mag. In Kirchen- undSchulsachcn ist man dort weiter, als in anderen Ländern.Die Gemeinden selbst sorgen dafür und es herrscht dort einbesserer kirchlicher Sinn,, als anderswo. Merkwürdig ist,daß man in der Grafschaft Mark keine Filiale hat, und doch