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sitzcr und Hinterpommcrn die Anträge der schtvttbischen Schuleabgewiesen.
In dieser Not begingen die Schwaben einen wahren Schwaben-sireich, sie nahmen nämlich zu Mitgliedern ihrer schwäbischen Schuleeinen Ungar und einen Knschuben, Ersterer, der Ungar, nennt sichNikolaus Lenan, und ist seit der Jnlinsrevolntion durch seine libe-ralen Bestrebungen, auch durch den anpreisenden Eifer meinesFreundes Laube, zu einer Renommee gekommen, die er bis zu einemgewissen Grade verdient. Die Ungarn haben jedenfalls viel dadurchverloren, daß ihr Landsmann Lenau unter die Schwaben gegangenist; indessen, solange sie ihren Tokayer behalten, können sie sichüber diesen Verlust trösten.
Die andere Acquisition dcr schwäbischen Schule ist minder bril-lant; sie besteht nämlich in der Person des gefeierten WolfgangMenzel, welcher unter den Kaschnbcn das Licht erblickt, an denMarken Polens und Deutschlands, an jener Grenze, wo dcr ger-manische Flegel den slavischen versteht, wie der alte Boß sagen wurde,der alte Johann Heinrich Voß, der ungeschlachte, aber ehrliche säch-sische Bauer, der, wie in seiner Gesichtsbildnng, so auch in seinemGemiite die Merkmale des Deutschtums trug. Daß dieses bei HerrnWolfgang Menzel nicht der Fall ist, daß er weder dem Äußeren nochdem Inneren nach ein Deutscher ist, habe ich in der kleinen aller-liebsten Schrift „Über den Denunzianten" gehörig bewiesen. Ichhätte, beiläufig gestanden, diese kleine Schrift nicht herausgegeben,wenn mir die Abhandlungen über denselben Gegenstand, die großenBomben von Ludwig Börne und David Strauß, vorher zu Gesichtgekommen wären. Aber dieser kleinen Schrift, welche idie Vorredezum dritten Teile des „Salons" bilden sollte, ward von dem Censvrdieses Buches das Imprimatur verweigert — „aus Pietät gegenWolfgang Menzel", — und das arme Ding, obgleich in politischerund religiöser Beziehung zahm genug abgefaßt, mußte während siebenMonaten von einem Censor zum andern wandern, bis es endlichnotdürftig unter die Haube kam. Wenn du, geneigter Leser, dasBüchlein in der Buchhandlung von Hoffmann und Campe zu Hainbürg selber holst, so wird dir dort mein Freund Julius Campe bereitwillig erzählen, wie schwer es war, den „Denunzianten" in diePresse zu bringen, wie das Ansehen desselben durch gewisse Autori-täten geschützt werden sollte, und wie endlich durch unleugbare Ur-kunden, durch ein Autograph des Denunzianten, der sich in denHänden von Theodor Mündt befindet, der Titel meiner Schrift anfsglänzendste gerechtfertigt wird. Was der Gefeierte dagegen vor"gebracht hat, ist dir vielleicht bekannt, mein teurer Leser, Als ichihm Stück für Stück die Fetzen des falschen Patriotismus und dererlogenen Moral vom Leibe riß, da erhob er wieder ein ungeheures