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trifft. Hierin liegt das sicherste Mittel für jede Re-gierung, sich das Zutrauen ihrer Untergebenen zu ver-! schaffen, und gewaltsamen Revolutionen auf immerff vorzubeugen.
Nur muß die Publicitat, und dieses ist ihre! Kränze, keinen Schaden stiften, und es sich zum un-verbrüchlich, n Gesetze machen, immer der Vernunft»ud der Tugend, nie aber irgend einer Leidenschaft zudienen. Sie darf nie der Religion, der Moralität,dem Staate zu nahe treten. Und nun
Welche Vsrtheile dürfen wir uns von! dieser Publicitat versprechen?
Sie macht die einzelnen Menschen besser, hebtund veredelt sie.
Die Erfahrung lehrt (es ist freylich etwas be-! schämend), daß die meisten Menschen sich in Gesell-- schaftcn, öffentlich in einem vortheilhafteren Lichtei zeigen, als sie in ihrem Hause, auf ihrem Zimmeri allein erscheinen. Das nemlichc Verhältnis; tritt bei)s der Publicitat ein. Erwartet man feine Handlungen)! vors Publikum gezogen, erwartet man, daß sie bekannt^ werden vor der großen Gesellschaft: dann nimmt sichder Mensch mehr zusammen, ist aufmerksam auf sichund sucht tadelloser zu handeln. Haben wicheHandlungen nun zwar auch an sich weniger Werth,so gewinnt doch die Gesellschaft dabey, zugleich aber«gt jene Aufmerksamkeit den Menschen, und macht