ihn zuletzt wirklich gut. Kein Mensch sollte etwas»thun, was er nicht öffentlich vor der Welt als seine DHandlung anerkennen möchte; wer das Licht scheuet,hat Ursache es zu scheuen. Ucberhaupt ist der Mensch, ,;und das ist gut, nicht gleichgültig gegen das Unheil DAnderer. Daher ist die Puölicitat eine Ermunterung >für die Guten, ein Sporn für die Tragen und für Ddie Uebclgcsinnten ein Zaum; sie gewöhnt an offenes,!redliches, wahres Handeln: und was veredelt den Men- Isehen mehr, als dieses? Also Achtung ihr und Unten >stützung, und allgemeine Liehe und Schuh!
Sie befördert aber nicht weniger auch das innere ZGlück der bürgerlichen Gesellschaft, jedes Staats.
Was von einzelnen Menschen gilt, das gilt auch von Hganzen Gesellschaften, von einem Staat; was zur Bil-dung und Vervollkommnung des Einzelnen beimaßt,das befördert auch die Vervollkommnung einer ganzen ztGesellschaft. Man kann und muß (das Gegenthcilwäre ein trauriger Gedanke!) voraussehe», daß die »Absicht jeder Staatsverwaltung ist: das Glück ihrer DUnkergebenen befördern zu wolle». Aber so, wie der AEinzelne sich irren kann, so kann es auch eine Ge-sellschaft, welcher das Wohl des Ganzen übertragen Iist; auch diese bleiben Menschen. Daher muß es der- -selben willkommen senn, daß ihre Anstalten und Ver, Iordnungcn bekannt, geprüft und frcymüthigc Urtheile »darüber gefallet werden. So vernimmt man die ^