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heiten verbreitet, und sie leidenschaftlich zum Nach/theil und zur Beleidigung Anderer mißbraucht, abersicher der nicht, aus dessen Vortrag die gute Absichtzu nützen hervorleuchtet, der mit Warme und Herz/lichkeit, ohne beleidigende Angriffe auf Personen,Mängel und Gebrechen zur näheren Kundschaft undErwägung bringet. Ist hier der Erzähler in demeinen oder anderen Umstände getäuscht, schleicht sichein Jrthum ein, dann ist dieser sanft zu berichligen.Eben hieraus fließt auch die Beantwortung der Frage,wann der Herausgeber einer öffentlichen Zeitschriftverbunden ist, den Nahmen eines Einsenders zu »cmneu. Edel und bieder sollte er nur im erstcren Falledazu angehalten werden Cund er wird solche Fälleschon selbst, wenn es ihm um's Gute zu thun ist,zu vermeiden suchen; auch wird er nicht anstehen, ei/ncn unredlichen, leidenschaftlichen Einsender sofort zunennen), nie aber im letzteren Falle.
Eme vierte Bedingung der Publieitat ist Besch«/denheit und sanfte, schonende Darstellung. Bescheide»/heit ist ein Product'von Sclbstkcnntniß und feinemBildung; sie ist eine nothwcndige Bedingung einge/schränkten, nicht vollkommener Wesen; sie ist eine,Jeden zierende Blume, welche den ^schönsten undzwar den sicheren Keim zu vorzüglicher Veredlungund Vollendung in ihrem Kelche einschließt. fSansteschonende Darstellung begleiten sie. Wirken doch sauste