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bcr Monopole an, welche nur dann, auf gewisse Jahre«Heilt, van Ruhen ftv» können, wenn man eine«schliche Erfindung belohnen, oder den Unternehmereines neuen, mit Schwierigkeiten verknüpften Gewer-bes unterst/itzen will. Und doch haben wir noch im-mer der Monopole so viele, deren Schädlichkeit weni-ger geachtet wird, weil deren verjährtes Alterthumuns daran gewöhnt hat — die Zünfte.
Als sie eingeführt wurden, war die Errichtungderselben weise ; man wollte Handwerke und Künstebefördern, sie in Gang und die Städte in Aufnahmebringen. Als der Zweck erreicht, war, vergaß man,baß die Zünfte nur ein Mittel der Zeit waren. Siewurden späterhin ein Druck für's Ganze, die großeMehrheit der Staatscinwohncr wurde der Willkührund der Vervorthcilung Einzelner Preis gegeben.Zwar wurden von Zeit zu Zeit Verordnungen zurAbschaffung dcrHandwcrksmißbräuchc und zur Beschrän-kung der Zunftprcllcreyen erlassen; allein sie fruchtetenmir wenig, das Nebel hatte zu tiefe Wurzeln geschla-gen. Noch jetzt leidet der größte Theil der Staats-cinwohncr unter dem Druck der Gilden und Zünfte;man fühlt fast allgemein diesen Druck jetzt lebhaft, dergegenwärtige Geist der Zeit wird das Joch dieser ver-alteten Verfassung abschütteln.
Das, was die Gilden Gutes leisten können, be-steht darin, daß die einzelnen Handthierungen gehörig