gönnen? Welches Volk dürfte ungestraft sie vernach-läßigen?"
„Von dem Augenblicke des Untergangs jener Welt,Herrfchaft Roms bis auf uns zeigte nie ein Zeitalter eingrauenvolleres Ereigniß, als diese plötzliche Auflosungder veralterndcn Verfassungen und Verhältnisse fast allerNationen Europens, diesen Anfang einer neuen Folgeunvorschbarcr Schicksale; ein Augenblick, dessen hoherErnst die angestrengteste Entiwckelung aller Fähigkeiten,die begeisterte Erhebung aller Arten von Muth, den al-les dem größern Gefühl aufopfernden Heldenstnn auf-ruft. Unsere Kraft, meine Herren, ist in
der Eintracht, unser Ruhm ist in patriotischem Sinn"
II.
Ueber Negierungs.'Veränderungcn in nähe-rer Beziehung auf Westfalen *).
Die jetzigen Negierungs- Veränderungen in Westfa-len Halen mancherlei) Empfindungen erregt, Freude,Schmerz, Aerger. Den Empfindungen folgen Gedan-ken. Für unsere Ruhe und Zufriedenheit ist es nichtgleichgültig, welche Anflehten wir fassen. Es sey mirerlaubt, hier einige Ideen mitzutheilcn.
Die tausendfachen Wcltverandcrungen seit 14 Jah-
*) Geschrieben im August 1802 , abgedruckt damahls imWestfal. Anzeiger Nr. ÜZ. Jahrgangs lLoz, Band IX.S. IV25 folg.