Druckschrift 
2 (1814)
Entstehung
Seite
327
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ren haben uns an Veränderungen gewöhnt und gegendieselben empfänglicher gemacht. Daher überraschtenuns auch unsere Veränderungen weniger, und ruhigersehen wir ihnen zu. Wir sehen eine allgemeine Erise,eine große Eeburtsstunde naht, die Hand der ewigenVorsehung ist darin nicht zu verkennen, schon ahnen wirgroße, große Folgen für die Bildung und Vervollkomm-nung des Menschengeschlechts, welche in die Unendlich?keil greifen. Also Much gefaßt gegen Ungewisses, ban,ges Zagen, der Ewige lebt, und wird zur Vollendungms führen!

Frankreichs Gränzen der Rhein, Westfalen zerstü-ckelt und ohnmächtig, welches traurige Loos für uns!Beschränkt und gedrückt von allen Seiten im Frieden,im Kriege der erste und beständige Schauplast seinesDrucks und seiner Gräuel, der beständige Fangball derkriegführenden Machte, aus Politik ausgesogen und ver-heert, vollends bep der Fortdauer jener schlaffen, ohn-mächtigen Reichsverbindung, welche in Kriegszustandseht, ohne zu schützen o, welcher Westfälinger mochtenicht weinen über eine solche Aussicht für sein Vater-land! Ganz anders, wenn in Westfalen eine ansehnli-che Macht sich bildet. Interesse für das Land reitzt dannju seiner Beglückung, und im Kriege schützt uns mitNachdruck ein mächtiger Arm. Preußcnist die Macht,m welcher Westfalen dieses Gute erwarten kann. Vieletn ansehnlicheren, zerstreut liegenden Provinzen West-