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dic der Cimbern eben so sehr wie die der Teutonen,sie ist auch eine Deutsche, eben so gut wie ihrenaturwüchsigen und pslanzcnschläfrigcn Schwesternau der Elbe und am Neckar, sie gehört Deutsch-land, wie, der Versicherung des Franz Horn gemäß,auch Shakspcarc uns angehört, und wie gleicher-weise Spinoza, seinem innersten Wesen nach, nurein Deutscher sein kann — und mit Stolz nennenwir Jenny Lind die Unsre! Juble, Uckermark, auchdu hast Thcil an diesem Ruhme! Springe, Maß-mann, deine vaterländisch freudigsten Sprünge, dennunsre Jenny spricht kein römisches Rothwelsch, son-dern Gothisch, Skandinavisch, das deutscheste Deutsch,und du kannst sie als Landsmännin begrüßen; nurmusst du dich waschen, che du ihr deine deutscheHand reichst. Ja, Jenny Lind ist eine Deutsche,schon der Name Lind mahnt an Linden, dic grünenMuhmen der deutschen Eichen, sie hat keine schwar-zen Haare wie dic welschen Primadonnen, in ihrenblauen Augen schwimmt nordisches Gcmüth undMondschein, und in ihrer Kehle tönt die reinsteJungfräulichkeit! Das ist es. „Nniäonkooä is inInzr voioe" -— das sagten alle olci spinstsrs vonLondon, alle prüden Ladies und frommen Gent-lcmcn sprachen es augcnverdrchcnd nach, die nochlebende innnvniss <^usno von Richardson stimmte
Hei nc'S Werke, Bd, XI, W