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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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ein, und ganz Großbritannien feierte in Jenny Linddas singende Magdthum, die gesungene Jungfcr-schaft. Wir wollen es gestehen, Dieses ist derSchlüssel der unbegreiflichen, räthsclhaft großen Be-geisterung, die Jenny in England gefunden, und,unter uns gesagt, auch gut auszubeuten weiß. Sicsinge nur, hieß es, um das weltliche Singen rechtbald wieder aufgeben zu können und, versehen mitder nöthigcn AnSstcucrsnmmc, einen jungen prote-stantischen Geistlichen, den Pastör Svcnske, zuheirathcn, der unterdessen ihrer harre daheim inseinem idyllischen Pfarrhaus hinter Npsala, linksum die Ecke. Seitdem freilich will verlauten, alsob der junge Pastör Svcnske nur ein Mythosund der wirkliche Verlobte der hohen Jungfrau einalter abgestandener Komödiant der StockholmerBühne sei aber Das ist gewiss Verleumdung.Der Keuschhcitssinn dieser ?i-imk>.äoirna. imina-Lnlatn offenbart sich am schönsten in ihrem Abscheuvor Paris, dem modernen Sodom, den sie beijeder Gelegenheit ausspricht, zur höchsten Erbauungaller vanres patronsssss der Sittlichkeit jenseitsdes Kanals. Jenny hat aufs bestimmteste gelobt,nie auf den Lastcrbrcttcrn der Ruc Lepcllcticr ihresingende Zungfcrschaft dem französischen PublikoPreis zu geben; sie hat alle Anträge, welche ihr