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11 (1862) Französische Zustände : Th. 4, Kunstberichte aus Paris
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hcucrlichsten Vegetationen nnd Thiergattungcn Hin-dostans oder Afrikas zum Vorschein kommen; —-man meint, jetzt mufften auch Riescnpalmcn, um-rankt von tauscndblnmigcn Lianen, emporschießen;— und man würde sich nicht wundern, wenn Plötz-lich ein Leopard, oder eine Giraffe, oder sogar einNudel Elcphantcnkälber über die Seme liefen. Wirhören mit großem Vergnügen, dass diese Sängerinwieder auf dem Wege nach Paris ist.

Während die ^.caUsinis cke nrnsi^ns aufsjammervollste darnicdcrlag, und die Jtaliäner sichebenfalls bctrübsam hinschleppten, erhob sich diedritte lyrische Sccne, die Opera-comiqnc, zu ihrerfröhlichsten Höhe. Hier überflügelte ein Erfolg den an-dern, und die Kasse hatte immer einen guten Klang.Ja, es wurde noch mehr Geld als Lorbcren einge-erntet, was gewiss für die Direktion kein Unglückgewesen. Die Texte der neuen Opern, die sie gab,waren immer von Scribc, dem Manne, der einstdas große Wort aussprach: „Das Gold ist eine Chi-märe!" und der dennoch dieser Chimäre beständignachläuft. Er ist der Mann des Geldes, des klin-genden Realismus, der sich nie versteigt in die Ro-mantik einer unfruchtbaren Wolkcnwelt, und sichfestklammert an der irdischen Wirklichkeit der Ver-nunftheirath, des industriellen Bürgcrthums und