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widerhallt! Es ist ein liebliches Paar, und der per-sische Dichter, der die Nachtigall die Rose unterden Vögeln und die Rose wieder die Nachtigallunter den Blumen genannt hat, würde hier erstrecht in ein Jmbroglio gerathen, denn jene Beiden,Mario und Grisi, sind nicht bloß durch Gesang,sondern auch durch Schönheit ausgezeichnet.
Ungern, trotz jenem reizenden Paar, vermissenwir hier bei den Bonffes Paulinc Viardot, oder,wie wir sie lieber nennen, die Garcia. Sic ist nichtersetzt, und Niemand kann sie ersetzen. Diese istkeine Nachtigall, die bloß ein Gattnngstalcnt hatund das Frühlingsgenre vortrefflich schluchzt undtrillert; — sie ist auch keine Rose, denn sie ist häss-lich, aber von einer Art Häßlichkeit, die edel, ichmöchte fast sagen schön ist, und die den großen Lö-wcnmalcr Lacroix manchmal bis zur Begeisterungentzückte! In der That, die Garcia mahnt wenigeran die civilisicrtc Schönheit und zahme Grazie un-serer europäischen Heimat, als vielmehr an dieschauerliche Pracht einer exotischen Wildnis, und inmanchen Momenten ihres passionierten Vortrags,zumal wenn sie den großen Mund mit den blen-dend weißen Zähnen übcrwcit öffnet, und so grau-sam süß und anmuthig fletschend lächelt: dann wirdEinem zu Muthe, als müsstcn jetzt auch die unge-