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Sie soll außerordentlich tugendhaft sein, und singtsehr falsch. Man behauptet, nicht bloß der Gesang,sondern Alles an ihr, die Haare, zwei Drittel ihrerZähne, die Hüften, der Hintcrtheil, Alles sei falsch,nur ihr Athcm sei echt; die frivolen Franzosen wer-den dadurch gezwungen sein, sich ehrfurchtsvoll ent-fernt von ihr zu halten. Unsrc Primadonna, Ma-dame Stolz, wird sich nicht länger behaupten können,der Boden ist unterminiert, und obgleich ihr alsWeib alle Gcschlechtslist zu Gebote steht, wird siedoch am Ende von dem großen Giacomo Macchia-vclli überwunden, der die Viardot-Garcia an ihrerStelle engagiert sehen möchte, um die Hauptrollein seinem „Propheten" zu singen. Madame Stolzsieht ihr Schicksal voraus, sie ahnt, dass selbst dieAffenliebe, die ihr der Direktor der Oper widmet,ihr Nichts helfen kann, wenn der große Meister derTonkunst seine Künste spielen lässt; und sie hat be-schlossen, freiwillig Paris zu verlassen, nie wiederzurückzukehren und in fremden Landen ihr Lebenzu beschließen. InArnto. pmtrin,, sagte sie jüngst, nvossn czniciein insu Irnlzelois. In der That, seiteiniger Zeit besteht sie wirklich nur noch ans Hautund Knochen.
Bei den Jtalicinern, in der Opera buffa, gabes vorigen Winter eben so brillante Fiaskos wie