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vfficier der Ehrenlegion ernennen." Jüngst findetSpontini den armen Leon Pillet, den unglücklichenDirektor der großen Oper, in dcr wüthendsten Auf-regung gegen Mcyerbcer, dcr ihm durch Mr. Gouinanzeigen ließ, dass er wegen des schlechten Sing-personals den „Propheten" noch nicht geben wolle. ^Wie funkelten da die Augen des Jtaliäncrs! „ll'aivotrs atlaira," rief er entzückt, „ich will Ihneneinen göttlichen Rath geben, wie Sie den Ehrgeiz-ling zu Tode demüthigen; lassen Sie mich in Le-bensgröße meißeln, setzen Sie -meine Statue insFoyer der Oper, und dieser Marmorblock wird demMeherbcer wie ein Alp das Herz zerdrücken." DerGemüthszustand Spontini's beginnt nachgerade seineAngehörigen, namentlich die Familie des reichenPianofabrikanten Erard, womit er durch seine Gat-tin verschwägert, in große Besorgnisse zu versetzen.
Jüngst fand ihn Jemand in den obern Sälen desLouvre, wo die ägyptischen Antiquitäten aufgestellt.Der Ritter Spontini stand wie eine Bildsäule mitverschlungenen Armen fast eine Stunde lang voreiner großen Mumie, deren prächtige Goldlarveeinen König ankündigt, der kein Geringerer seinsoll, als jener Amenophes, unter dessen Regierungdie Kinder Israel das Land Ägypten verlassen ha-ben. Aber Spontini brach am Ende sein Schweigen,